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Author : Kerstin

Rote Bete – Die kleine Power-Rübe

Bild: pixabay.com

Für Sportler und bei Bluthochdruck zeigt die rote Knolle ihre Wirkung.

Rote Bete sind echte Power-Pakete, besonders wenn du sie roh verzehrst. In diesem Artikel erfährst du, wie Rote Beete-Saft die Ausdauer und Leistung von Sportlern steigern kann und warum die roten Knollen bei Bluthochdruck und in der Schwangerschaft besonders häufig auf dem Speiseplan stehen sollten.

Die kleine rote Knolle ist ein echtes Power-Paket, besonders dann, wenn du sie im rohen Zustand verzehrst. Zum Beispiel als Saft, im Smoothie oder Salat. Leckere Rezepte findest du am Ende des Artikels. Sportler, die regelmäßig Rote-Bete-Saft trinken, können nachweislich ihre Leistungsfähigkeit stärken und die Regeneration nach den Sporteinheiten fördern. Außerdem senken Rote Bete den Blutdruck und unterstützen hervorragend deinen Körper bei einer Darmreinigung.

Mit Rote-Bete-Saft Ausdauer und Leistung steigern

Rote Bete enthalten besonders viel Nitrat. Nitrate im Rote-Bete-Saft sind für ihre Blutdruck senkende Wirkung bekannt. Die Blutgefäße werden erweitert und damit die Durchblutung gefördert. Während des Sports sorgen die Vitalstoffe des Rote-Bete-Saftes dafür, dass das Herz weniger Sauerstoff benötigt. In die Muskeln wird wesentlich mehr Sauerstoff transportiert. Dies alles führt zu mehr Leistungsfähigkeit und Ausdauer.

Nitrat in Rote Bete giftig?

Man hört und liest häufig, nitrathaltige Lebensmittel sollten nur in kleinen Mengen gegessen werden, weil Nitrat giftig sei.

Schauen wir uns den chemischen Aufbau von Nitrat (NO3) genauer an, stellen wir fest, dass es aus den Elementen Stickstoff (N) und Sauerstoff (O) besteht. Es kommt ganz natürlich in den Böden vor und gelangt über die Wurzeln in die Pflanzen. Pflanzen benötigen den Stickstoff des Nitrats zum Aufbau von Eiweiß. Nitrat selbst ist also nicht gefährlich. Durch Bakterien, die beispielsweise bei unsachgemäßer Lagerung von Gemüse entstehen, kann Nitrat in Nitrit umgewandelt werden. Nitrit ist an der Bildung krebserregender Nitrosamine beteiligt. Die Mengen an Nitrat, die wir mit unserer üblichen Ernährung zu uns nehmen richten keinen Schaden an. Was allerdings problematisch ist, ist die zunehmende Menge von Nitrat in den Böden durch nitrathaltige Düngemittel. Es gelangt zunehmend in das Grundwasser, welches für die Trinkwasseraufbereitung benötigt wird. So kommt es in letzter Zeit immer häufiger zu Warnungen von belastetem Grundwasser.

Gesundheitlich bedenklich sind eher die nitrosaminhaltigen Lebensmittel, wie gepökelte Fleisch- und Wurstwaren, Fisch und Tabak. Um eine tödliche Menge (15 g) von Nitrat aufzunehmen müsstest du mehrere tausend Kilo an Rote Beten essen. Also, lass dich nicht verunsichern von reißerisch aufgemachten Falschaussagen. Genieße alles Frische und Gute aus der Obst- und Gemüseabteilung. Täglich wechselnde Gemüsesorten bereichern deinen Speiseplan und liefern wichtige Vitalstoffe für dein Wohlbefinden.

Bild vonAlexaaufPixabay

Rote Bete kräftigen Gallenblase und Leber

Rote Bete enthalten reichlich Betain. Dieser Vitalstoff kräftigt die Gallenblase und hilft, die Gallengänge frei zu halten. Ebenfalls werden die Zellen der Leber angeregt ihren Entgiftungsprozess durchzuführen. Dies alles sorgt wiederum für eine gute Verdauung und ein schnelles Ausscheiden von Giftstoffen. Wenn du eine Darmreinigung oder eine Entgiftungskur durchführst, darf Rote-Bete-Saft nicht fehlen. Er unterstützt die Entgiftung deines Körpers enorm.

Dies kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. In meiner Detoxwoche habe ich täglich frisch gepresste Gemüsesäfte getrunken, die Rote Bete enthielten. Und sie haben sehr gut geschmeckt! Rezept siehe unten.

Betain schützt Herz und Blutgefäße

Die wohl wichtigste Eigenschaft von Betain ist seine Fähigkeit Homocystein abzubauen. Hohe Homocysteinwerte sind schlecht für die Blutgefäße und können Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen. Wenn dann noch ein Mangel an Folsäure oder Vitamin B6 oder B12 vorliegt, kann das Homocystein nicht in ausreichender Menge abgebaut werden und schädigt deine Blutgefäße. Du kannst dein Herz-Kreislaufsystem mit dem regelmäßigen Verzehr von Rote Beten schützen, denn die tollen Knollen enthalten neben Betain auch eine große Menge an Folsäure.

Folsäure in Rote Bete gut für Schwangere

In 100 g Rote Bete sind sage und schreibe 80 µg Folsäure enthalten. Folsäure ist an allen Vorgängen zur Zellteilung und damit Zellneubildung beteiligt. Da unser Körper ständig neue Zellen produziert, kommt Folsäure eine ganz besondere Bedeutung zu. Gerade am Beginn eines neuen menschlichen Lebens im Mutterleib ist eine ausreichende Versorgung mit diesem Vitamin wichtig. Lippen-Gaumen-Spalten und ein offener Rücken (Spina bifida) können mit Folsäure verhindert werden.

Rote Bete als Blutdrucksenker

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass innerhalb von drei Stunden nach dem Trinken von 500 ml Rote-Bete-Saft, der Blutdruck merklich sank. Die Studienteilnehmer litten an Bluthochdruck, nahmen aber keine Blutdruck senkenden Medikamente ein. Hier kommt wieder das Nitrat ins Spiel. Nitrat wird vom menschlichen Körper in Nitrit umgewandelt. Dies wiederum regt die Bildung von Stickstoffmonoxid im Blut an. Stickstoffmonoxid erweitert die Blutgefäße – der Blutdruck sinkt. Bereits mit dem regelmäßigen Verzehr von wenig Rote-Bete-Saft kannst du eine positive Wirkung auf deinen Blutdruck erreichen. Dies gilt auch für andere nitrathaltige Gemüsesorten, wie Spinat, Radieschen, Mangold, Rucola und Kohlgemüse.

Bild von Pixabay

Rote Bete: Tipps zur Lagerung, Zubereitung und Kauf

Beachte diese Hinweise, wenn du Rote Bete mit geringem Nitratgehalt genießen willst:

Kauf: Die Rote Bete sollte aus regionaler biologischer Landwirtschaft stammen und im Freiland, nicht im Gewächshaus gewachsen sein. Glashausgemüse und Gemüse aus konventionellem Anbau enthält meist mehr Nitrat.

Frische: Die Knolle sollte sich prall/fest anfühlen, nicht weich oder gar schrumpelig sein.

Lagerung: Im Gemüsefach des Kühlschranks oder im kühlen Keller können Rote Bete auch über mehrere Tage/Wochen gelagert werden. Wärme kurbelt die Bildung von Nitrit an.

Zubereitung: Sauberkeit ist bei der Zubereitung, wie bei allen Lebensmitteln, oberstes Gebot. Gekochte Rote Bete sollten nicht wieder aufgewärmt werden, denn Bakterien wandeln Nitrat in Nitrit um. Durch das Aufwärmen wird der Vorgang der Nitritbildung begünstigt.

Verzehr: Vitamin C vermindert Nitritbildung. Trinke ein Glas frisch gepressten Orangensaft zu deinem Rote-Bete-Rohkost-Salat oder gebe 1 Stück Bio-Zitrone mit Schale in deinen Smoothie.

Nun kann ich dir nur noch einen guten Appetit wünschen. Probiere gern einmal die nachfolgenden Rezepte aus.

food-for-happiness-Rezepte mit frischen Rote Beten

Du tust deinem Körper und damit deiner Gesundheit einen großen Gefallen, wenn du die Rote Bete roh verzehrst. Die gekochten Rote Bete im Glas oder die in Folie eingeschweißten, enthalten nur noch sehr wenige Enzyme und Vitalstoffe. Lass dich von diesen Rezept-Ideen begeistern!

Rote-Bete-Salat

Zutaten

  • 1 Rote Bete
  • 1 kleiner Bio-Apfel
  • ¼ fein gehackte Zwiebel
  • fein gehackte Kräuter nach deinem Geschmack, z. B. Basilikum, Dill, Schnittlauch, Petersilie, Oregano
  • Apfelessig
  • Olivenöl oder auch gerne Hanföl
  • Salz
  • Nüsse oder Kerne (z.B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne) nach Belieben

Rote Bete schälen, Apfel mit Schale und Rote Bete mit einer Gemüsereibe in feine Streifen schneiden und vermengen. Aus dem Apfelessig, dem Öl, den Kräutern und einer Prise Salz ein Dressing aufschlagen. Dressing über die Rohkost geben und mit Nüssen oder Kernen bestreuen.

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Rote-Bete-Saft

Reiner Rote-Bete-Saft schmeckt nicht jedermann. Auch ich finde ihn gewöhnungsbedürftig. Aber gemischt mit Möhre, Apfel und Zitrone wird daraus eine vitale Köstlichkeit.

Zutaten

  • 1 kleine Rote Bete
  • 2 Möhren
  • 1 kleine Stange Staudensellerie, wenn du magst (geht auch ohne)
  • 1-2 süße Äpfel
  • ¼ Zitrone ohne Schale
  • etwas Zitronenschale

Das Gemüse gründlich waschen. Die Spitzen der Karotten und der Rote Bete entfernen. Rote Bete nur schälen, wenn die Schale hart ist. Alles in Stücke schneiden und entsaften.

Die Zugabe von Zitronenschale gibt dem Saft eine spritzige Note. Wenn du mehr Süße möchtest, gebe noch eine zusätzliche Möhre oder etwas mehr Apfel hinzu.

Und für alle Chlorophyll-Fans, wie ich es einer bin, füge dem frischen Saft etwas Bio-Graspulver hinzu. Zum Beispiel Weizengraspulver https://amzn.to/3fOoXzi * , Gerstengraspulver https://amzn.to/3WNFtjJ * oder Moringapulver https://amzn.to/3DNJOek *.

Sportler, die für den Muskelaufbau eine extra Portion Eiweiß benötigen, fügen Reis- oder Lupinenprotein https://amzn.to/3UDtLXb * dem Saft hinzu. Beides sind sehr hochwertige basische Proteine.

Bild: pixabay.com

Bild von amazon.de *

Rote-Bete-Smoothie

Zutaten

  • 100 g Rote Bete
  • 100 g Himbeeren
  • 1 Orange, geschält
  • 1 cm Ingwer mit Schale
  • 1 Stängel Minze
  • 250 ml Wasser
  • 4-5 Eiswürfel
  • 1 Dattel nach Belieben

Rote Bete nur schälen, wenn nötig. Erst das Obst, dann die in grobe Stücke geschnittene Rot Bete, den Ingwer und zum Schluss die Dattel, die Minze und die Eiswürfel in den Mixer geben. Mit Wasser auffüllen. Alles etwa 1 Minute gut cremig mixen. Für dieses Rezept verwende bitte unbedingt einen guten Hochleistungsmixer *, wie diesen

Gemüse-Smoothies schmecken nur richtig gut, wenn die harten Fasern ordentlich klein gehäckselt sind. Dein Smoothie sollte immer eine samtig cremige Konsistenz haben, um gut zu schmecken. Verfeinere ihn gegebenenfalls mit süßem Obst, Zitronensaft und Wasser.

Guten Appetit und gute Gesundheit – das wünsche ich dir!


Die Inhalte auf diesen Seiten werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung und sind keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanwendungen zu verstehen. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden konsultieren Sie bitte immer den Arzt Ihres Vertauens. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen.

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OPC der Anti-Aging-Vitalstoff

In diesem Artikel stelle ich dir das kleine Wundermittel OPC vor. Früher wurde es auch Vitamin P genannt. Entdeckt hat es der französische Pharmakologe Prof. Jack Masquelier. Er wollte eigentlich herausfinden, ob die roten Häutchen der Erdnüsse als Futtermittel für Tiere geeignet sind. Dabei fand er zufällig heraus, dass die Erdnusshäutchen bei Venenleiden helfen und die Blutgefäße schützen  können. 

Aber der Pflanzenstoff kann noch so viel mehr: 

Er ist ein wirksames Mittel gegen frühzeitiges Altern und Immunschwäche, bei Gefäßerkrankungen und vielen anderen Beschwerden.

AUTOR:

Kerstin Mildner

OPC ist die Abkürzung für Oligomere Proanthocyanidine. Es handelt sich hierbei um die wirksamste und vielseitigste Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Biochemisch gehören sie zu der Familie der Polyphenole. Polyphenole kommen nur in Pflanzen vor, nicht in Tieren und können von Tieren und auch nicht vom Menschen gebildet werden. Wir müssen diese Stoffe mit der Nahrung zu uns nehmen. In den Blättern, Rinden, Kernen und Schalen von vielen Pflanzen steckt dieser Wirkstoff. Dort schützt es die Pflanze vor Oxidation und zwar jede einzelne Zelle. Es ist sozusagen das Immunsystem der Pflanzen. Oxidation bedeutet, dass etwas rostet, also mit Sauerstoff reagiert.

Auch wir Menschen müssen unsere Zellen, insbesondere die Zellfette vor Oxidation schützen. Denn gefährliche Entwicklungen im Organismus gehen oft auf die Oxidation von Fetten zurück. Fette befinden sich überall im Körper. Sie sind u. a. Bausteine jeder Zelle. Deshalb können sich überall im Körper Krankheiten entwickeln, die auf die Oxidation von Fetten zurückzuführen sind.

Oxidation verhindern

OPC verhindert diese krankmachenden Oxidationsprozesse, indem es der Entstehung freier Radikaler vorbeugt und zwar überall im Körper. Da dieser Schutzmechanismus von OPC im gesamten Körper wirksam ist, wird auch überall die Blutzirkulation verbessert. Dieses wirkt sich positiv auf die Sehkraft, das Bindegewebe, die Gelenke, die Schleimhäute und das Gedächtnis usw. aus.

OPC stärkt Blutgefäße und verbessert die Kapillare

Unsere Blutgefäße bestehen hauptsächlich aus Kollagen und Elastin. OPC hat die außerordentliche Eigenschaft diese beiden Eiweiße zu schützen und zu reparieren. Daher können bei einer ausreichenden Dosis von OPC und Vitamin C keine Risse in den Gefäßwänden entstehen und Arteriosklerose kann verhindert werden.

An gesunden glatten Gefäßinnenwänden findet Cholesterin keinen Halt. OPC verhindert ebenfalls die Oxidation von Cholesterin und damit dessen Ablagerung in den Blutgefäßen. Die Verklumpung des Blutes kann somit verhindert, seine Fließeigenschaft erhöht und die Elastizität der Gefäßwände verbessert werden.

Ein weitere entscheidende Eigenschaft von OPC ist, dass es die Hirnschranke überwindet. Dadurch kann es seine antioxidative Wirkung direkt in den Zellen des Gehirns entfalten. OPC hält die Arterien des Gehirns elastisch und kann damit zur Verhinderung eines Schlaganfalls beitragen.

Welche Lebensmittel stecken voller OPC?

Diese Lebensmittel weisen einen besonders hohen Anteil von der starken Antioxidans OPC auf:

Bild von pixabay.com
  • rote Weintrauben, insbesondere die Schalen und Kerne
  • die roten Häutchen der Erdnüsse
  • Blaubeeren
  • Äpfel
  • Grüner Tee

Leider können wir keine ausreichende Menge von dem wichtigen sekundären Pflanzenstoff über Obst und Gemüse zu uns nehmen, um eine gesundheitlich förderliche Wirkung zu erzielen. Denn in den Früchten sind immer weniger Nährstoffe vorhanden. Aufgrund langer Transportwege und Lagerung, durch Ernte im unreifen Zustand, weil wir die Schalen entfernen, um die dort vorhandenen Schadstoffe nicht aufzunehmen und weil wir durch Erhitzen, Einkochen, Eindosen fast alle Vitalstoffe zerstören.

Der moderne Mensch leidet in seinem Überfluss an Unterernährung im Hinblick auf die lebensnotwendigen Vitalstoffe. Daher könnte eine Ergänzung unserer Nahrung mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln hilfreich sein.

Wichtige Merkmale von OPC-Produkten

Bei Nahrungsergänzungsmitteln und insbesondere bei OPC-Produkten ist die Qualität von entscheidender Bedeutung, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.

Auf diese Produktmerkmale solltest du achten

1. Der OPC-Rohstoff sollte aus kontrolliertem biologischen Anbau stammen und einen hohen Anteil an Oligomeren haben. Das erkennst du an Bezeichnungen wie Pinienrindenextrakt oder Weintraubenkernextrakt. 

Was sind Oligomere und  warum ist ein hoher Anteil an Oligomeren wichtig?

OPC gehört zu den Pflanzenfarbstoffen und zwar zur Gruppe der Flavonoide und dort zur Untergruppe der Anthocyanidine. Bei den Anthocyanidinen gibt es drei verschiedene Molekülgrößen. Wir brauchen die mittlere Größe, die Oligomere genannt werden. 

Nur die Oligomere sind gesundheitlich wirksam und sollten daher zahlreich in deinem OPC-Produkt vorhanden sein. 🙂

2. Als Nachweis der im Endprodukt vorhandenen OPC´s sollte ein Siegel von einem unabhängigen Labor vorliegen, welches die HPLC-Methode (auch HPLC-PDA-Methode genannt) angewendet hat. Leider tauchen zum Teil falsche und verwirrende Bezeichnungen auf, wie „OPC 95%“. Hier wird der Anschein erweckt in 100 mg seien 95 mg OPC enthalten.

3. Das Produkt sollte frei von Zusatzstoffen sein. Keine Trenn-, Hilfs- oder Füllstoffe, keine künstlichen Farb- oder Aromastoffe enthalten. Überflüssige Zusatzstoffe sind u.a. Siliciumdioxid, Calciumcarbonat, Magnesiumstearate. Solche Stoffe beeinflussen nicht nur negativ die Wirkung von OPC sondern stehen auch im Verdacht gesundheitliche Probleme zu verursachen.

4. Die tägliche Menge an reinem OPC sollte mindesten 200 mg betragen Entweder in einer Kapsel oder in zwei Kapseln. Reines OPC bedeutet hier: gemäß Labornachweis mit der HPLC-Methode.

In meinem Test von OPC-Kapselprodukten haben die Produkte des deutschen Herstellers aus Bad Harzburg „Sports & Health“* besonders gut abgeschnitten. Ich nehme die Produkte selbst und bin sehr zu frieden.

Wichtiger Einnahmehinweis

Ein wichtiger Hinweis zur Einnahme

OPC reagiert mit Eiweißen und verliert dadurch seine Wirkkraft. Deshalb nimm keine eiweißhaltigen Nahrungsmittel (Milch, Joghurt, Käse) ca. 30 Minuten vor und 30 Minuten nach der Einnahme von OPC zu dir. 

Sonst kann OPC nicht oder nur in einem sehr geringen Maße seine Wirkung entfalten.

Copyright by Kerstin Mildner

Tiefergehende Informationen über diese starke Antioxidans und ihre vielseitige positive gesundheitliche Wirkung, findest du in diesem Buch

OPC EIN EINIGARTIGES VITAMIN STELLT SICH VOR

DIE VIELFACHWIRKUNG VON OPC

Ich hoffe sehr, dass ich dir einen ersten Einblick in das vielseitige Wirkspektrum von OPC geben konnte und wünsche dir von Herzen eine gute Gesundheit und viel Lebensfreude!


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Lavendel – seine heilsame beruhigende Wirkung

Bild von 🍀💜Anna💜🍀 auf Pixabay

Lavendel: wohltuende lila Blüten

Jetzt im Hochsommer erfreuen uns die lilablau blühenden Lavendelfelder, ein Anziehungspunkt für Schmetterlinge und Bienen.

Lavendel wirkt beruhigend, schlaffördernd, entkrampfend und stärkt die Nerven. Daher ist er ein idealer Begleiter bei innerer Unruhe und Nervosität. Bei Einschlafproblemen oder unruhigem Schlaf hilft er schneller in einen tieferen Schlaf zu finden.

Mit seinen schmerzlindernden und durchblutungsfördernden Inhaltsstoffen verschafft er Linderung bei Kopfschmerzen und Migräne.

In diesem Artikel möchte ich dir, neben der gesundheitlichen Wirkungsweise auch einpaar Lavendel-Rezepturen zum Selbermachen vorstellen.

Die heilsame Wirkung des Lavendels

Neben seinen positiven Wirkungen bei Schlafproblemen, Unruhe und Migräne, wie oben beschrieben, pflegt und schmeichelt er jedem Hauttyp. Seine antimykotischen, entzündungshemmenden und beruhigenden Inhaltsstoffe sind besonders bei empfindlicher Haut und Neurodermitis geeignet.

Die höchste heilende Wirkung hat der „Echte Lavendel“ (Lavandula officinalis bzw. Lavandula angustifolia), denn er enthält die wirksamsten ätherischen Öle.

Bereits Paracelsus empfahl das Kraut zur Schmerzlinderung und bei Nervenleiden. Ein Lavendelblüten-Tee hilft bei Unruhezuständen, Erschöpfung, Einschlafsörungen, bei Herzschwäche, Altersschwäche, Wechseljahresbeschwerden und Nervenleiden. Lavendel fördert die Bildung des Gallensaftes und wirkt entkrampfend bei Magenbeschwerden.

Haushaltsreiniger und Desinfektionsmittel

Weil Lavendel ein Desinfektionsmittel ist, reinigt er die Luft in Räumen und wird gerne als Haushaltsreiniger verwendet. Dazu gib einige Tropfen ätherisches Lavendelöl in das Wischwasser und reinige deine Schränke, insbesondere die Küchenschränke und den Kühlschrank damit.

Im 17. Jahrhundert infizierten sich die Lavendelpflücker der Provence nie mit Tuberculose, obwohl die Krankheit in diesem Landstrich grassierte. Ein eindrucksvoller Beweis, dass Lavendelöl desinfizierend wirkt und damit ein natürlicher Ersatz für chemische Desinfektionsmittel ist.

Bild von congerdesign auf Pixabay

Kräuterkissen für Bett und Kleiderschrank

Neben meinem Kissen liegt stets ein kleines Lavendel-Kräuterkissen. Es sorgt für einen guten tiefen Schlaf und hält Hausstaub-Milben fern. Daher sind die Kräuterkissen und Duftsäckchen mit getrockenen Lavendelblüten auch sehr gut für Schubladen und den Kleiderschrank geeignet. Sie geben der Wäsche einen wundervollen Duft und halten Motten fern. Auch bei quengeligen Babys kann der zarte Lavendelduft Wunder bewirken.

Lavendel-Badesalz

Bild von Kerstin Mildner -food-for-happiness-
Ein Lavendel-Bad ist eine Wohltat für Körper und Seele. Dieses besondere Dufterlebnis beruhigt die Nerven, pflegt deine Haut und lässt dich gut einschlafen.

Du benötigst:

Gib alle Zutaten in ein ausreichend großes Schraubglas und schüttele gut, damit sich alles vermischt.

Lasse das Glas 1-2 Wochen offen stehen. Die Feuchtigkeit der Blüten kann so entweichen. Schüttele das Badesalz einmal täglich gut durch.

Tipp: Für ein intensiveres Aroma kannst du die Blüten vorher mörsern.

Lavendel-Körperöl

Mit diesem selbst hergestellten Körperöl pflegst du deine Haut besonders intensiv. Es ist eine besondere Wohltat bei empfindlicher oder angegriffener Haut und hilft bei Verspannungen und Muskelschmerzen. Zur Vorsicht solltest du es auf einer kleinen Hautfläche vorher testen, ob Reizungen oder allergische Reaktionen auftreten.

Du benötigst für 200 ml:

  • 200 ml gutes kaltgepressten Pflanzenöl deiner Wahl (z. B. Oliven-, Mandel-*, Jojoba-Öl*)
  • Kokosöl* vorher verflüssigen
  • 2 EL getrocknete Lavendelblüten
  • Bügel- oder Schraubglas
  • Leinentuch oder Nussmilchbeutel zum Abseihen
  • Braunglasfäschchen zur Aufbewahrung

Gib die Blüten in das Bügel- oder Schraubglas und fülle mit dem Pflanzenöl auf bis alle Blüten bedeckt sind. WICHTIG ist, dass du getrocknete Blüten verwendest, sonst besteht die Gefahr, dass sich Schimmel bildet.

An einem sonnigen Platz bei Zimmertemperatur 4-6 Wochen stehen lassen. Dabei täglich gut schütteln, damit sich die Inhaltsstoffe aus den Blüten besser lösen.

Das fertige Öl zunächst in einem Sieb abseihen und anschließend durch ein Leintuch oder einen Nussmilchbeutel pressen. Für längere Haltbarkeit bewahre dein wundervolles Hautöl in einem Braunglasfläschchen* im Kühlschrank auf.

Bild von Couleur auf Pixabay

Anwendungstipp:

Pflege deinen wunderschönen Körper am Abend reichhaltig mit dem selbstgemachten Öl, so kann es über Nacht einwirken und der zarte Lavendelduft trägt dich in die Welt der Träume.

Magisches und Geschichtliches

Bei den Römern wurde der Lavendel nicht nur als Heilspflanze genutzt, sondern wurde auch zu einem Zeremonienkraut. Vor der Schlacht holten sich die Soldaten Mut mit dem Duft der lilablauen Blüten.

Der Lavendel soll ein Mittel gegen den bösen Blick und gegen den Teufel sein. Um das Unheil von missgünstigen Geistern abzuwehren holt man sich eine Lavelpflanze ins Haus.

In Zeiten der Pest hielt Lavendel die Seuche fern. Er wurde großzügig auf die Lehmfußböden gestreut.

Lavendel ist die Pflanze der romantischen Liebe. Ein mit Lavendel parfürmierter Liebesbrief soll den Mann nachdenklich machen und von seinen übertriebenen Eigensüchten befreien.


Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel wieder einige inspirierende Hinweise geben und würde mich über deinen Besuch auf meiner Facebook-Seite sehr freuen. Dort gibt es weitere hilfreiche Tipps und Rezepte rund um ein Food for Happiness – Gesunde Ernährung für strahlende Schönheit & Gesundheit!


Quellen: smarticular.net, S. Hirsch F. Grünberger: Die Kräuter in meinem Garten

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Bärlauch – Anwendung & Heilwirkung

Blühender Bärlauch – Image by ramboldheiner from Pixabay

Die Heilwirkungen von Bärlauch

Nach Maria Treben hat der Bärlauch zahlreiche Heilwirkungen. Erfahre in diesem Beitrag alles über den schmackhaften Bärlauch und seine Heilkräfte.

Der Bärlauch (Allium ursinum) gehört zur Gattung der Allium und ist damit verwandt mit Zwiebel, Knoblauch und Schnittlauch. Sein typischer Knoblauchgeruch und -geschmack lässt ebenfalls auf die Verwandtschaft schließen.

Bärlauch wächst gerne im Schatten von Laubbäumen. Meist sind es große Bärlauchfelder, die Ende April / Anfang Mai ihre weiße Blütenpracht zeigen. Kurz vor der Blüte ist die Intensität des Duftes und des Geschmacks der Blätter stärker als während der Blüte.

Aufpassen beim selber sammeln

Bärlauchblätter können ohne Blütenstand leicht mit dem giftigen Maiglöckchen verwechselt werden. Allerdings kann man den Unterschied leicht erkennen, wenn man weiß, worauf man achten muss. Das Maiglöckchen hat zwei Blätter an einem Stiel, der Bärlauch dagegen nur eines. Aber das einfachste Unterscheidungsmerkmal ist der Geruch. Pflücke ein Blatt und knicke es, riecht es nach Knoblauch, dann kannst du es für dein Bärlauchpesto ernten.

Beim Ernten im Wald gelten zwei Regeln, die eigentlich selbstverständlich sind:

  • ernte immer nur so viel, wie du verbrauchst
  • reiße niemals eine ganze Pflanze aus

Und wenn du dich dann noch beim Universum für dieses große Geschenk der Natur bedankst, dann werden dich die wertvollen Inhaltsstoffe heilen.

Gutes Stichwort. Wenden wir uns den Anwendungen und Heilwirkungen des Bärlauchs zu.

Anwendungen

Zunächst sollten Bärlauchblätter stets frisch zubereitet werden. Beim Einfrieren leidet die Qualität.

  • Frische Bärlauchblätter haben eine starke reinigende, blutreinigende Wirkung. Deshalb wird Bärlauch auch gerne bei einer Frühjahrs-Entgiftungskur mit einbezogen.
  • Im Hinblick auf die Wirkung der Blutdrucksenkung soll er dem Knoblauch sogar überlegen sein.
  • Das schwefelhaltige Allicin des Bärlauchs wird für die Vorbeugung vor Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) verantwortlich gemacht, weil es das “schlechte” LDL-Cholesterin senkt.
  • Außerdem wurde in Studien nachgewiesen, dass Allicin ein starker Radikalfänger ist und dadurch die Entstehung von Krebs verhindern kann.
  • Die antiseptische und antibakterielle Wirkung der Inhaltsstoffe des Bärlauchs kann Infektionen vorbeugen.
  • Bärlauch wirkt harntreibend.
  • Wenn du einen Eisenmangel hast oder deine Eisenaufnahme im Körper gestört ist, kann Bärlauch als sogenannte Einschleuserpflanze deinen Organismus bei der Eisenresorption unterstützen.

Rezepte mit Bärlauch findest du hier → Barläuch-Pesto / Bärlauch-Butter

Inhaltsstoffe

  • Allicin
  • ätharisches Öl
  • Glykoside
  • Fructosane (wasserlösliche Oligo- und Polysaccharide)
  • Vitamin C
  • Eisen

Eigenschaften

  • reinigend
  • harntreibend
  • blutdrucksenkend
  • antiseptisch
pixabay.com

Schaue dir mein Video an, wie du ganz einfach ein leckeres Bärlauch-Pesto selbst herstellst.

Geschichtliches

Im Mittelalter galt Bärlauch als “vertreibende” Kraft von Vampiren und Blutsaugern aufgrund seines starken Geruchs, wie auch Knoblauch.

Bei den Römern war der Bärlauch der Göttin Ceres geweiht. Zusammen mit Koriander wurde aus ihm ein Liebestrank hergestellt, der bei Impotenz geholfen haben soll.

Rezept Bärlauch-Butter

Bärlauchbutter – pixabay.com

Bärlauchbutter

Immer der Nase nach, … wenn es um das Sammeln von Bärlauchblättern geht. Man riecht den leichten Knoblauchgeruch und steht plötzlich mitten in einem Feld voller weißer Blüten. Ein herrlicher Anblick!

Nach dem Schwärmen und vorsichtigem Sammeln der kleinen Menge an Bärlauchblättern, die wir für unsere Bärlauchbutter benötigen, geht es direkt in die Küche zur Zubereitung. Denn je frischer die Zutaten, desto besser der Geschmack.

Zutaten

  • 250 g weiche Butter, alternativ ALSAN für Veganer 
  • 5 EL fein gehackte Bärlauchblätter
  • ½ TL Meersalz oder Steinsalz 
  • Butterbrotpapier oder Backpapier 

Zubereitung

  1. Die feingehackten Bärlauchblätter mit der Butter gut vermengen. Salz hinzufügen. 
  2. Mit nassen Händen zwei Rollen formen. 
  3. In Papier einwickeln und in das Gefrierfach legen.
  4. Zum Servieren ein Messer in heißes Wasser tauchen und  die Rollen in ca. ½ cm dicke Scheiben schneiden.

Tipps

Bärlauchbutter schmeckt wunderbar auf  getoastetem Brot, gedünstetem Gemüse, Kartoffeln und wer noch Fleisch ist, zu Grillfleisch. 

Ein weiteres Rezept mit Bärlauch findest du hier.

Warum Bärlauch ein guter Begleiter während einer Entgiftungsmaßnahme ist und welche weiteren Heilwirkungen ihm nachgesagt werden, erfährtst du in diesem Artikel.

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