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Category : Essen & Trinken

Hausgemachter Joghurt

Warum hausgemachter Joghurt oft gesünder, nachhaltiger und günstiger sein kann

Bild: pixabay.com

Mehr lebende Milchsäurebakterien

Joghurt entsteht durch die Fermentation von Milch mit speziellen Bakterien, vor allem:

  • Lactobacillus delbrueckii subsp. bulgaricus
  • Streptococcus thermophilus

Bei selbstgemachtem Joghurt sind die Kulturen häufig besonders aktiv, da der Joghurt frisch verzehrt wird und keine langen Transport- und Lagerzeiten durchläuft.

Möglicher Vorteil

Mehr aktive Milchsäurebakterien können:

  • die Verdauung unterstützen
  • die Darmflora positiv beeinflussen
  • die Bildung kurzkettiger Fettsäuren fördern
  • das Darmmilieu stabilisieren

Weniger Zusatzstoffe

Naturjoghurt aus dem Supermarkt enthält oft nur Milch und Kulturen.

Viele Frucht- und Dessertjoghurts enthalten zusätzlich:

  • Zucker
  • Aromen
  • Verdickungsmittel
  • modifizierte Stärke
  • Farbstoffe
  • Süßstoffe

Bei hausgemachtem Joghurt bestimmen Sie selbst:

✅ Fettgehalt

✅ Süße

✅ Fruchtmenge

✅ Zutatenqualität

Praxisbeispiel

Gekaufter Fruchtjoghurt:

  • 12–18 g Zucker pro 100 g sind keine Seltenheit

Hausgemachter Joghurt:

  • Naturjoghurt
  • frische Beeren
  • etwas Zimt
  • eventuell 1 Teelöffel Honig

Dadurch entsteht meist ein deutlich nährstoffreicheres Produkt mit weniger freiem Zucker.


Vorteile bei Laktoseintoleranz

Das ist besonders interessant.

Während der Fermentation bauen Milchsäurebakterien einen Teil der Laktose (Milchzucker) ab.

Je länger die Fermentation dauert, desto weniger Laktose bleibt übrig.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Viele Menschen mit leichter bis mittlerer Laktoseintoleranz vertragen Joghurt besser als Milch.

Gründe:

  • geringerer Laktosegehalt
  • bakterielle Enzyme helfen bei der Verdauung
  • langsamere Magenentleerung

Hausgemachter Joghurt

Bei einer längeren Reifezeit von 12–24 Stunden kann der Laktosegehalt oft deutlich stärker sinken als bei vielen Standardjoghurts.

Wichtig: Bei ausgeprägter Laktoseintoleranz kann dennoch eine Restmenge Beschwerden verursachen. Um das zu vermeiden ist die Zubereitung mit Sojadrink zu empfehlen.


Höhere Kontrolle über die Milchqualität

Du kannst selbst entscheiden, welche Milch verwendet wird:

  • Bio-Milch
  • Heumilch
  • Weidemilch
  • regionale Milch
  • Schaf- oder Ziegenmilch
  • Sojadrink

Dadurch lässt sich die Herkunft deutlich besser nachvollziehen.


Nachhaltigkeitsvorteile

Hier schneidet hausgemachter Joghurt häufig besonders gut ab.

Weniger Verpackungsmüll

Beispiel:

Eine vierköpfige Familie verbraucht pro Woche leicht:

  • 8–12 Einzelbecher Joghurt

Das ergibt jährlich mehrere hundert Kunststoff- oder Verbundverpackungen.

Mit selbstgemachtem Joghurt genügt oft:

  • ein großes Glasgefäß
  • wiederverwendbare Portionsgläser

Weniger Transport

Hausgemachter Joghurt benötigt:

  • keine Kühltransporte zum Supermarkt
  • keine aufwendige Verpackung
  • weniger industrielle Verarbeitung

Dadurch sinkt der ökologische Fußabdruck.


Wirtschaftlicher Vorteil

Die Kosten hängen von der verwendeten Milch ab.

Ein Beispiel:

Hausgemachter Joghurt

  • 1 Liter Milch: etwa 1,20–2,00 €
  • Starterkultur oder etwas Joghurt: wenige Cent

Ergebnis:

etwa 1 kg Joghurt

Vergleich

Bio-Naturjoghurt kostet häufig:

  • 2,50–4,50 € pro Kilogramm

Premium- oder Proteinjoghurts oft noch mehr.

Ersparnis

Je nach Milchqualität können 20–60 % Kosten eingespart werden.

Für Familien kann das im Jahr durchaus 100–300 € oder mehr ausmachen.


Mögliche Nachteile

Zur sachlichen Betrachtung gehören auch die Grenzen.

Hygiene

Unsachgemäße Herstellung kann zu Fehlgärungen führen.

Daher wichtig:

  • saubere Gefäße
  • frische Milch
  • richtige Temperatur (ca. 38–43 °C)

Zeitaufwand

  • Vorbereitung: etwa 10–15 Minuten
  • Reifezeit: 8–24 Stunden

Nährstoffe

Hausgemachter Joghurt ist nicht automatisch nährstoffreicher als hochwertiger Naturjoghurt aus dem Handel. Der größte Unterschied liegt meist bei Frische, Zusatzstoffen, Nachhaltigkeit und individueller Anpassbarkeit.


Fazit

Hausgemachter Joghurt kann gegenüber vielen gekauften Joghurts mehrere Vorteile bieten:

Gesundheit

✅ oft mehr aktive Milchsäurebakterien

✅ keine unnötigen Zusatzstoffe

✅ weniger Zucker

✅ individuell anpassbar

Laktoseintoleranz

✅ häufig besser verträglich

✅ längere Fermentation reduziert den Laktosegehalt

Nachhaltigkeit

✅ deutlich weniger Verpackungsmüll

✅ weniger Transportaufwand

✅ regionale Milch nutzbar

Kosten

✅ meist günstiger als vergleichbare hochwertige Joghurts

Der größte Vorteil liegt darin, dass Sie die vollständige Kontrolle über Zutaten, Fermentationsdauer, Geschmack und Qualität haben. Für Menschen, die Wert auf Darmgesundheit, Nachhaltigkeit und eine möglichst naturbelassene Ernährung legen, kann hausgemachter Joghurt daher eine sehr interessante Option sein.


Empfehlung für Bakterienkultur: https://food-for-happiness.com/hidafo/ *

Empfehlung für Joghurt-Zubeiter ohne Strom: https://food-for-happiness.com/ylacem/ *


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Rezept: Smoothie: Kirsche küsst Banane

Smoothie mit Kirschen und Bananen

Zutaten

  • 2 Bananen
  • 250 g TK-Sauerkirschen, angetaut
  • 2 Datteln, entkernt
  • 1 EL Hanfsamen
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 2 EL Gerstengraspulver, nach Belieben

Zubereitung

Gib alle Zutaten in den Mixbehälter, beginne mit den Früchten, und mixe bis der Smoothie eine cremige Konsistenz erreicht hat.

Du kannst den Smoothie mit oder ohne Gerstengraspulver zubereiten. Allerdings wird der Smoothie mit Gerstengraspulver zu einem echten Vitalstoff-Power-Paket. Siehe Info unten.

Zubereitungszeit: 10 Minuten

1 -2 Portionen

Hanfsamen sind eine ausgezeichnete Quelle für Protein, Ballaststoffe, gesunde Fette, Vitamine und Mineralien. Sie enthalten essentielle Aminosäuren und Omega-3- sowie Omega-6-Fettsäuren.

Kürbiskerne enthalten gesunde Fettsäuren, die sich positiv auf das Herz, die Gefässe und das Gehirn auswirken. Kürbiskerne sind zudem reich an hochwertigem Eiweiss und enthalten kaum Kohlenhydrate.

Gerstengras vereint eine Kombination an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien. Kein anderes Lebensmittel hat diesen Vitalstoffreichtum.


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Rezept: Orangen-Smoothie-Dreierlei

Foto von Mae Mu auf Unsplash

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Für 1 – 2 Portionen

Orangen-Smoothie-Dreierlei

Zutaten:

  • 2 Orangen, geschält
  • 2 händevoll Feldsalt, gründlich gewaschen

Variante 1: säuerlich

plus 1/2 Limette BIO-Qualität mit Schale und 1-2 Eiswürfel

Variante 2: herb-scharf

plus 1 cm frischen Ingwer, Eiswürfel nach Belieben

Variante 3: süß

plus 2 – 3 Datteln, entkernt, Eiswürfel nach Belieben

Gib zuerst die geschälten in Achtel geschnittenen Orangen in deinen Mixbehälter, darauf dann den Feldsalat und zum Schluß deine gewählte Variante. Mixe auf höchter Stufe etwa 1 Minute bis ein schaumiger cremiger Smoothie entstanden ist.

Verziehre das Glas mit einer Orangenscheibe und einigen Minzeblättern … denn das Auge ist mit 😉

Im Sommer ist dieser Smoothie, gekühlt mit Eiswürfeln, besonders lecker!


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Lebkuchen: glutenfrei

Bild: Copyright Kerstin Mildner – food-for-happiness-

Lecker Lebkuchen: glutenfrei und vegan

Dieses Rezept mit vielen gesunden Zutaten ist so was von lecker, dass meine Lebkuchen schon fast aufgefuttert sind. Ich wünsche dir gutes Gelingen und hoffe, dass du deinen Lieben mit dieser Süßigkeit eine Gaumenfreude schenken kannst.

Zutaten

  • 3 EL Leinsamen*
  • 150 ml Reis- oder Mandelmilch
  • 300 g ganze Mandeln mit Haut
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 2-3 EL Lebkuchengewürz*
  • 100 g Brauner Zucker (Roh-Rohrzucker)
  • 1 BIO-Zitrone
  • 1 BIO-Orange
  • 3 TL Aprikosenfruchtaufstrich
  • 100 ml Ahornsirup*
  • 60 g gehackte Walnüsse
  • 100 g vegane dunkle Schokolade* mit hohem Kakao-Anteil
  • 80 g Mandeln zum Verzieren

To-Do´s für sagenhaft leckeren Lebkuchen

  1. Mahle die Leinsamen in einem Mixer fein. Gib die Reismilch/Mandelmilch und die Leinsamen in eine Schüssel und lasse sie etwa 10 Minuten quellen.
  2. Mahle auch die 300 g Mandeln fein. Gib die gemahlenen Mandeln in eine zweite Schüssel.
  3. Mische die gemahlenen Mandeln mit dem Weinsteinbackpulver, dem Lebkuchengewürz und dem Zucker.
  4. Reibe die Schale der gut abgewaschenen BIO-Zitrone und BIO-Orange und mische sie unter die Mandelmischung.
  5. Jetzt kommt wieder der Mixer zum Einsatz: die gequollenen Leinsamen, Aprikosenaufstrich und Ahornsirup kurz auf mittlerer Stufe vermengen. Dann nach und nach die Mandelmischung untermixen. Dabei musst du wahrscheinlich mit dem Stopfer die Masse immer wieder zu den Schneidmessern herunter bewegen. Es entsteht ein recht klebriger Lebkuchenteig.
  6. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, ca. 30 x 30 cm. Den Teig auf das Backpapier streichen und 1 Tag bei Zimmertemperatur trocknen lassen.
  7. Auch die 80 g Mandeln brauchen einen Tag im Wasser, um weich zu werden. Die Schale kannst du dann recht gut mit bloßen Fingern oder einem Obstmesser am nächsten Tag entfernen.
  8. Am nächsten Tag heizt du den Ofen auf 160 Grad Umluft vor und backst den Lebkuchen 15 bis 20 Minuten.
  9. Die Mandeln enthäuten.
  10. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf den abgekühlten Lebkuchen geben. Mit Mandeln verzieren.

Genuss, fast ohne Reue und für alle, die Gluten nicht vertragen, eine wunderbare Leckerei!



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