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Category : Vitalstoffe

Vitamine im Focus: Vitamin B 2

Mandelbaum / Bild von Angeles Balaguer auf Pixabay

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin B2 wird in zwei Co-Enzyme (Hilfsenzyme) umgewandelt, die zur Energiegewinnung aus Kohlenhydraten und Fetten benötigt werden. Daher ist der Bedarf an Vitamin B2 genauso wie jener von B1 vom Kohlenhydratverzehr abhängig.

Für die optimale Bildung und Funktion des Blutes wird Vitamin B2 benötigt. Seine Wichtigkeit erkennen wir an den Aufgaben der roten und weißen Blutkörperchen. Die roten Blutkörperchen sind für den Sauerstofftransport zuständig, die weißen für die Bildung von Antikörpern.

Zusammen mit Vitamin A sorgt Vitamin B2 für eine ordnungsgemäße Funktion von Haut und Schleimhäuten.

Vitamin B2 spielt insgesamt eine wichtige Rolle für die normale Zellfunktion, das Wachstum und die Entwicklung.

Welche Nahrungsmittel haben den höchsten Vitamin-B2-Gehalt?

Die beste Methode, sich ausreichend mit Vitamin B2 zu versorgen, ist der Verzehr von Mandeln. Aber auch Eier, Vollkornprodukte, Milch, Milchprodukte und Fleisch sind gute Vitamin-B2-Lieferanten.

Empfindsamkeit

Vitamin B2 ist lichtempfindlich und wird daher sehr leicht durch Sonnenstrahlen zerstört.


Die Inhalte auf diesen Seiten werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung und sind keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanwendungen zu verstehen. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden konsultieren Sie bitte immer den Arzt Ihres Vertauens. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen.

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Vitamine im Focus: Vitamin B 1

Sonnenblumenkerne liefern viel Vitamin B 1 / Bild von Hans auf Pixabay

Vitamin B 1 (Thiamin)

Vitamin B1 spielt eine wichtige Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel.

Es ist Bestandteil eines Enzyms, das die zur Energiegewinnung der Zellen benötigte Glucose abbaut. Besonders das Gehirn, die Nerven und die Muskeln benötigen Glucose zur Aufrechterhaltung ihrer Funktionen. Daher ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B1 wichtig. 

Welche Nahrungsmittel haben den höchsten Vitamin-B1-Gehalt?

Vollkornprodukte, Keimlinge (Sprossen), Hülsenfrüchte und hochwertige Algenprodukte zählen zu den besten Vitamin-B1-Lieferanten. Zu den Spitzenreitern gehören Amaranth und Sonnenblumenkerne.

Dein Bedarf an Vitamin B1 steigt, wenn du Alkohol trinkst oder wenn du viele Kohlenhydrate zu dir nimmst, denn die Enzyme, die deinen Energiestoffwechsel managen, sind von B1 abhängig.

Empfindsamkeit

Vitamin B1 geht sehr stark bei Hitze und bei Berührung mit Sauerstoff verloren. Auch bei der Verarbeitung von Lebensmitteln, wenn zum Beispiel Vollkorngetreide zu Weißmehl gemahlen wird, treten große Verluste auf.


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Vitamine im Focus: Vitamin C

Vitamin C (L-Ascorbinsäure)

Das bekannte Vitamin C gehört zu den Antioxidantien und schützt deine Zellen vor freien Radikalen, die am Anfang einer jeden Erkrankung stehen können. Außerdem unterstützt es dein Immunsystem. Daher ist dieses Vitamin extrem wichtig.

Für starke Knochen und schöne Haut braucht dein Körper ebenfalls Vitamin C, denn es sorgt dafür, dass genügend Kollagen, Elastin und andere Stabilitätsmoleküle gebildet werden.

Auch für die Produktion von Hormonen wird Vitamin C benötigt.

Vitamin C wirkt als natürlicher Blutverdünner und ist an einer gesunden Blutbildung beteiligt, denn es verbessert die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Eisenquellen so enorm, dass ein Eisenmangel nur durch die Gabe von Vitamin-C-reicher Nahrung behoben werden kann.

Warum ist das mit der guten Eisenaufnahme so wichtig für das Blut?

Weil der rote Blutfarbstoff, das Hämoglobin, in der Mitte ein Eisenatom hat. Eisen wird folglich zur Bildung von Hämoglobin zwingend benötigt.

In welchen Lebensmitteln finden wir die höchsten Vitamin-C-Konzentrationen?

Als die Vitamin-C-reichste Frucht gilt die Camu-Camu-Frucht mit 2000 mg Vitamin C auf 100 g. Danach folgt die Acerola-Kirsche mit bis zu 1700 mg auf 100 g. Auch viele unserer heimischen Früchte warten mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt auf. Die Hagebutte mit 1000 mg und die Sanddornbeeren mit 450 mg. Als wertvolle Vitamin-C-Lieferanten können auch Wildgemüse dienen, z. B. Bärlauch, Sauerampfer und Brennnessel. Ihr Vitamin-C-Gehalt ist deutlich höher als der von Zitrusfrüchten. 

Empfindlichkeit von Vitamin C

Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich. Beim Erhitzen sterben bis zu 90 Prozent der Vitamin-C-Moleküle.

Im nächsten Vitamin-Focus nehmen wir das Vitamin B1 unter die Lupe.

<== Für eine zusätzliche Portion an natürlichem Vitamin C = L-Ascorbinsäure!

Natürliches Vitamin C erkennst du an der Bezeichnung „L-Ascorbinsäure“. Das „L“ steht für die Form der Dreidimensionatität des Vitamin-Moleküls.


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OPC der Anti-Aging-Vitalstoff

In diesem Artikel stelle ich dir das kleine Wundermittel OPC vor. Früher wurde es auch Vitamin P genannt. Entdeckt hat es der französische Pharmakologe Prof. Jack Masquelier. Er wollte eigentlich herausfinden, ob die roten Häutchen der Erdnüsse als Futtermittel für Tiere geeignet sind. Dabei fand er zufällig heraus, dass die Erdnusshäutchen bei Venenleiden helfen und die Blutgefäße schützen  können. 

Aber der Pflanzenstoff kann noch so viel mehr: 

Er ist ein wirksames Mittel gegen frühzeitiges Altern und Immunschwäche, bei Gefäßerkrankungen und vielen anderen Beschwerden.

AUTOR:

Kerstin Mildner

OPC ist die Abkürzung für Oligomere Proanthocyanidine. Es handelt sich hierbei um die wirksamste und vielseitigste Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Biochemisch gehören sie zu der Familie der Polyphenole. Polyphenole kommen nur in Pflanzen vor, nicht in Tieren und können von Tieren und auch nicht vom Menschen gebildet werden. Wir müssen diese Stoffe mit der Nahrung zu uns nehmen. In den Blättern, Rinden, Kernen und Schalen von vielen Pflanzen steckt dieser Wirkstoff. Dort schützt es die Pflanze vor Oxidation und zwar jede einzelne Zelle. Es ist sozusagen das Immunsystem der Pflanzen. Oxidation bedeutet, dass etwas rostet, also mit Sauerstoff reagiert.

Auch wir Menschen müssen unsere Zellen, insbesondere die Zellfette vor Oxidation schützen. Denn gefährliche Entwicklungen im Organismus gehen oft auf die Oxidation von Fetten zurück. Fette befinden sich überall im Körper. Sie sind u. a. Bausteine jeder Zelle. Deshalb können sich überall im Körper Krankheiten entwickeln, die auf die Oxidation von Fetten zurückzuführen sind.

Oxidation verhindern

OPC verhindert diese krankmachenden Oxidationsprozesse, indem es der Entstehung freier Radikaler vorbeugt und zwar überall im Körper. Da dieser Schutzmechanismus von OPC im gesamten Körper wirksam ist, wird auch überall die Blutzirkulation verbessert. Dieses wirkt sich positiv auf die Sehkraft, das Bindegewebe, die Gelenke, die Schleimhäute und das Gedächtnis usw. aus.

OPC stärkt Blutgefäße und verbessert die Kapillare

Unsere Blutgefäße bestehen hauptsächlich aus Kollagen und Elastin. OPC hat die außerordentliche Eigenschaft diese beiden Eiweiße zu schützen und zu reparieren. Daher können bei einer ausreichenden Dosis von OPC und Vitamin C keine Risse in den Gefäßwänden entstehen und Arteriosklerose kann verhindert werden.

An gesunden glatten Gefäßinnenwänden findet Cholesterin keinen Halt. OPC verhindert ebenfalls die Oxidation von Cholesterin und damit dessen Ablagerung in den Blutgefäßen. Die Verklumpung des Blutes kann somit verhindert, seine Fließeigenschaft erhöht und die Elastizität der Gefäßwände verbessert werden.

Ein weitere entscheidende Eigenschaft von OPC ist, dass es die Hirnschranke überwindet. Dadurch kann es seine antioxidative Wirkung direkt in den Zellen des Gehirns entfalten. OPC hält die Arterien des Gehirns elastisch und kann damit zur Verhinderung eines Schlaganfalls beitragen.

Welche Lebensmittel stecken voller OPC?

Diese Lebensmittel weisen einen besonders hohen Anteil von der starken Antioxidans OPC auf:

Bild von pixabay.com
  • rote Weintrauben, insbesondere die Schalen und Kerne
  • die roten Häutchen der Erdnüsse
  • Blaubeeren
  • Äpfel
  • Grüner Tee

Leider können wir keine ausreichende Menge von dem wichtigen sekundären Pflanzenstoff über Obst und Gemüse zu uns nehmen, um eine gesundheitlich förderliche Wirkung zu erzielen. Denn in den Früchten sind immer weniger Nährstoffe vorhanden. Aufgrund langer Transportwege und Lagerung, durch Ernte im unreifen Zustand, weil wir die Schalen entfernen, um die dort vorhandenen Schadstoffe nicht aufzunehmen und weil wir durch Erhitzen, Einkochen, Eindosen fast alle Vitalstoffe zerstören.

Der moderne Mensch leidet in seinem Überfluss an Unterernährung im Hinblick auf die lebensnotwendigen Vitalstoffe. Daher könnte eine Ergänzung unserer Nahrung mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln hilfreich sein.

Wichtige Merkmale von OPC-Produkten

Bei Nahrungsergänzungsmitteln und insbesondere bei OPC-Produkten ist die Qualität von entscheidender Bedeutung, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.

Auf diese Produktmerkmale solltest du achten

1. Der OPC-Rohstoff sollte aus kontrolliertem biologischen Anbau stammen und einen hohen Anteil an Oligomeren haben. Das erkennst du an Bezeichnungen wie Pinienrindenextrakt oder Weintraubenkernextrakt. 

Was sind Oligomere und  warum ist ein hoher Anteil an Oligomeren wichtig?

OPC gehört zu den Pflanzenfarbstoffen und zwar zur Gruppe der Flavonoide und dort zur Untergruppe der Anthocyanidine. Bei den Anthocyanidinen gibt es drei verschiedene Molekülgrößen. Wir brauchen die mittlere Größe, die Oligomere genannt werden. 

Nur die Oligomere sind gesundheitlich wirksam und sollten daher zahlreich in deinem OPC-Produkt vorhanden sein. 🙂

2. Als Nachweis der im Endprodukt vorhandenen OPC´s sollte ein Siegel von einem unabhängigen Labor vorliegen, welches die HPLC-Methode (auch HPLC-PDA-Methode genannt) angewendet hat. Leider tauchen zum Teil falsche und verwirrende Bezeichnungen auf, wie „OPC 95%“. Hier wird der Anschein erweckt in 100 mg seien 95 mg OPC enthalten.

3. Das Produkt sollte frei von Zusatzstoffen sein. Keine Trenn-, Hilfs- oder Füllstoffe, keine künstlichen Farb- oder Aromastoffe enthalten. Überflüssige Zusatzstoffe sind u.a. Siliciumdioxid, Calciumcarbonat, Magnesiumstearate. Solche Stoffe beeinflussen nicht nur negativ die Wirkung von OPC sondern stehen auch im Verdacht gesundheitliche Probleme zu verursachen.

4. Die tägliche Menge an reinem OPC sollte mindesten 200 mg betragen Entweder in einer Kapsel oder in zwei Kapseln. Reines OPC bedeutet hier: gemäß Labornachweis mit der HPLC-Methode.

In meinem Test von OPC-Kapselprodukten haben die Produkte des deutschen Herstellers aus Bad Harzburg „Sports & Health“* besonders gut abgeschnitten. Ich nehme die Produkte selbst und bin sehr zu frieden.

Wichtiger Einnahmehinweis

Ein wichtiger Hinweis zur Einnahme

OPC reagiert mit Eiweißen und verliert dadurch seine Wirkkraft. Deshalb nimm keine eiweißhaltigen Nahrungsmittel (Milch, Joghurt, Käse) ca. 30 Minuten vor und 30 Minuten nach der Einnahme von OPC zu dir. 

Sonst kann OPC nicht oder nur in einem sehr geringen Maße seine Wirkung entfalten.

Copyright by Kerstin Mildner

Tiefergehende Informationen über diese starke Antioxidans und ihre vielseitige positive gesundheitliche Wirkung, findest du in diesem Buch

OPC EIN EINIGARTIGES VITAMIN STELLT SICH VOR

DIE VIELFACHWIRKUNG VON OPC

Ich hoffe sehr, dass ich dir einen ersten Einblick in das vielseitige Wirkspektrum von OPC geben konnte und wünsche dir von Herzen eine gute Gesundheit und viel Lebensfreude!


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Vitamin D richtig supplementieren

Bild von Pexelsa auf pixabay.com

Fülle dein Vitamin-D-Speicher auf.

Viele Menschen leiden an einem Vitamin D-Mangel. Welche gesundheitlichen Gefahren ein Vitamin D-Mangel haben kann, zeige ich dir in diesem Beitrag. Besonders in den Wintermonaten sind die Vitamin D-Speicher leer. Welche Lebensmittel einen hohen Vitamin D-Gehalt haben und wie du Vitamin-D-Produkte supplementieren solltest erfährst du hier.

In unseren Nahrungsmitteln ist kaum Vitamin D vorhanden. Relevante Mengen finden sich nur in fetten Fischen wie Hering, Aal und Leber. Aber wer will sich täglich von Leber und Fisch ernähren. Abgesehen davon, dass in diesen drei Nahrungsmitteln erhöhte Konzentrationen von giftigen Stoffen vorhanden sind, die langfristig oder im Übermaß gegessen gesundheitsschädigend wirken. Du müsstest auch pro Portion mehr als ein Kilogramm Fisch essen, um eine signifikante Menge an Vitamin D aufzunehmen. Für Menschen die sich vegetarisch oder vegan ernähren fällt die tierische Nahrungskomponente eh aus.

Welche Nahrungsmittel enthalten Vitamin D?

Der Mensch bildet Vitamin D mit Hilfe des Sonnenlichtes. Das können Pilze auch. Da Pilze auch ohne Sonnenlicht gedeihen enthalten die in den Lebensmittelläden angebotenen Kulturpilze kaum Vitamin D. Du kannst frisch geerntete Pilze in die Sonne legen und sie trocknen, um sie zu einer guten Vitamin-D-Quelle zu machen, denn Pilze können auch nach der Ernte Vitamin D produzieren. Für die Sonnentrocknung eignen sich fast alle Pilzarten wie Champignons oder Shiitake-Pilze. Die getrockneten Pilze dienen dann in den Wintermonaten als Vitamin D Vorrat.Wenn du den Aufwand scheust oder keine Pilze magst bleibt nur eine sinnvolle Zufuhr mit guten bioverfügbaren Supplements.

Vitamin D3 Tropfen von Sports & Health*

Fettlösliches Vitamin

Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, wie auch Vitamin A, E und K. 

Das bedeutet, dass dein Darm zur Resorption von Vitamin D immer etwas Fett benötigt und dass das Vitamin im Fettgewebe und in der Leber gespeichert werden kann. Was bei wasserlöslichen Vitaminen, wie z. B. Vitamin C und den B-Vitaminen, fast nie der Fall ist.

Das tolle an der Vitamin D-Speicherung ist, dass dein Körper davon über Wochen, ja sogar über Monate zehren kann. Wenn deine Speicher also gut gefüllt sind, brauchst du nicht täglich ein Vitamin-Präparat einnehmen.

Der Nachteil bei fettlöslichen Vitaminen besteht darin, dass man sie überdosieren kann, während die wasserlöslichen über den Urin ausgeschieden werden.

Normalgewicht erforderlich

Die Speicherung im Fettgewebe und Abgabe bei Bedarf funktioniert nur bei normal gewichtigen Menschen. Bei Fettleibigkeit wird Vitamin D zwar im Fettgewebe eingelagert, aber oft nicht mehr an das Blut abgegeben. Daher leiden Übergewichtige Menschen häufiger an Vitamin-D-Mangel als Normalgewichtige.

Man hat beobachtet, dass schon bei einer nur 10 prozentigen Gewichtszunahme der Vitamin-D-Spiegel um 4% sinkt. Das kann gravierend sein, da die meisten Menschen in unseren Breitengraden eh einen viel zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben.

Wann spricht man von Überdosierung?

Bei der täglichen Zufuhrmenge gibt es rege Diskussionen unter den Fachleuten. Aus den Ergebnissen verschiedenster Studien geht aber eindeutig hervor, dass die Referenzwerte der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und der Europäischen Lebensmittelbehörde viel zu niedrig angesetzt sind.

50 Mikrogramm respektive 2000 IE (Internationale Einheiten) pro Tag gelten in Europa als empfohlene maximale Tagesdosis. Wobei in klinischen Studien bei einer langfristigen Einnahme von 10.000 IE keine Risiken aufgezeigt werden konnten. Die Einnahme von 50.000 IE pro Tag und Blutwerten von mehr als 150 ng/ml gelten als Überdosierung und können sich in Form einer Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) äußern.

Welche Symptome können Anzeichen einer Hyperkalzämie sein?

  • Müdigkeit, Erschöpfung, Lethargie
  • Verwirrung
  • Übelkeit, Magenbeschwerden, Erbrechen, Verstopfung
  • häufiger Harndrang und übermäßiger Durst
  • Muskelschwäche
  • Knochenschmerzen

Ist eine Überdosierung durch Nahrung oder Sonne möglich?

Da Vitamin D in nur sehr geringen Mengen in unseren Nahrungsmitteln vorkommt kann man sich eine Überdosierung nicht anessen. Und auch über die Sonnenstrahlen ist eine Überdosierung nicht möglich, weil unser Körper intelligent genug ist und entsprechende Schutzmaßnahmen vornimmt.

Sobald ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel im Blut vorhanden ist, wird die Produktion von dem Vitamin eingestellt.

Ist eine Überdosierung von Vitamin D mit Supplementen möglich?

Wichtig ist zunächst einmal zu wissen, dass der Vitamin-D-Spiegel sehr individuell ist. Um festzustellen wie hoch dein Vitamin D-Spiegel ist, kannst du dich an deinen Arzt wenden oder du machst einen Selbsttest zu hause. Solche Heimtest kannst du für ca. 30,- Euro im Internet bestellen. Es sollte ein Bluttest sein und kein Urintest. Denn nur der Vitamin-D-Blut-

spiegel stellt richtige Ergebnisse dar. 

Bevor du supplementierst macht so ein Test Sinn, damit du nicht zu viel oder zu wenig einnimmst und keine Wirkung spürst. Kontrolliere deine Blutwerte nach zwei bis drei Monaten, um die Dosierung an die aktuellen Vitamin-D-Werte anzupassen.

Idealerweise sollte dein 25-Hydroxy-Vitamin D3 -Wert im Blutserum zwischen 50 ng/ml und 200 ng/ml liegen. 

Wie supplementiere ich richtig?

Wichtig zu wissen bei der Einnahme von Vitamin D3- Nahrungsergänzungen ist die richtige Kombination mit Calcium, Magnesium und Vitamin K [klicke hier]

Vitamin D fördert die Resorption von Calcium, das bedeutet, wenn der Vitamin-D-Spiegel steigt, dann erhöht sich auch die Calciummenge. Damit es zu keiner Fehlverteilung des Calciums im Körper kommt (Stichwort: Nierensteine) wird Vitamin K benötigt. Es leitet überschüssiges Calcium in die Knochen und sorgt dafür dass das Calcium nicht die Blutgefäße verstopft. Außerdem reguliert Vitamin K2 die Blutgerinnung, dass wir nicht bei der kleinsten Wunde verbluten.

Die offiziellen Empfehlungen wie hoch die Vitamin K2-Dosis sein soll schwankt erheblich:

zwischen 100 Mikrogramm (μg) je 5000 – 10.000 Internationale Einheiten (IE) von Vitamin D

bis zu 100 μg je 1000 IE Vitamin D.

Die Hersteller von Nahrungsergänzungen empfehlen überwiegend diese Aufteilung:

200 μg Vitamin K2 bei Einnahme von 2500 IE Vitamin D.

Vitamin K2 gibt es in verschiedenen Formen. Ich empfehle dir Menachinon-7 als Supplement, abgekürzt MK-7 . Es ist die beste bioverfügbare Form und gleichzeitig vegan.

Wenn du Blutverdünner oder andere Medikamente einnimmst, die sich mit Vitamin K nicht gut vertragen, dann frage vorher deinen Arzt.


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