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Archive : butter

Rezept Bärlauch-Butter

Bärlauchbutter – pixabay.com

Bärlauchbutter

Immer der Nase nach, … wenn es um das Sammeln von Bärlauchblättern geht. Man riecht den leichten Knoblauchgeruch und steht plötzlich mitten in einem Feld voller weißer Blüten. Ein herrlicher Anblick!

Nach dem Schwärmen und vorsichtigem Sammeln der kleinen Menge an Bärlauchblättern, die wir für unsere Bärlauchbutter benötigen, geht es direkt in die Küche zur Zubereitung. Denn je frischer die Zutaten, desto besser der Geschmack.

Zutaten

  • 250 g weiche Butter, alternativ ALSAN für Veganer 
  • 5 EL fein gehackte Bärlauchblätter
  • ½ TL Meersalz oder Steinsalz 
  • Butterbrotpapier oder Backpapier 

Zubereitung

  1. Die feingehackten Bärlauchblätter mit der Butter gut vermengen. Salz hinzufügen. 
  2. Mit nassen Händen zwei Rollen formen. 
  3. In Papier einwickeln und in das Gefrierfach legen.
  4. Zum Servieren ein Messer in heißes Wasser tauchen und  die Rollen in ca. ½ cm dicke Scheiben schneiden.

Tipps

Bärlauchbutter schmeckt wunderbar auf  getoastetem Brot, gedünstetem Gemüse, Kartoffeln und wer noch Fleisch ist, zu Grillfleisch. 

Ein weiteres Rezept mit Bärlauch findest du hier.

Warum Bärlauch ein guter Begleiter während einer Entgiftungsmaßnahme ist und welche weiteren Heilwirkungen ihm nachgesagt werden, erfährtst du in diesem Artikel.

Ist Margarine gesünder als Butter?

Bild von Aline Poncea auf pixabay.com

Gesunde und ungesunde Streichfette

Zählt Butter zu den „gesunden“ oder „ungesunden“ Fetten? Ist Margarine wirklich gesünder als Butter? In diesem Beitrag erläutere ich dir die verschiedenen Herstellungsverfahren von Butter und Margarine. Welches Streichfett „gesünder“ ist, ergibt sich dann ganz von selbst.

Butter wird aus dem natürlichen Fett der Kuhmilch hergestellt. Der Milchrahm wird so lange geschlagen bis sich das Fett von der restlichen Flüssigkeit trennt. Diese Fettkügelchen werden dann zu einer Masse geknetet und zu einem Butterlaib geformt.

Butter ist ein reines Milchfett, was in BIO-Qualität natürliche Vitalstoffe enthält:

Die Vitamine A, D und K sowie den Mineralstoff Kalzium.

Margarine hingegen ist ein reines Industrieprodukt.

Das Herstellungsverfahren von Margarine

Bei der Herstellung von Margarine werden verschiedene pflanzliche Öle, die ursprünglich flüssig sind, durch industrielle Verarbeitung in ein festes, streichfähiges Fett verwandelt. Dabei werden die pflanzlichen Öle diversen chemischen Verarbeitungsprozessen unterworfen, wie Extrahieren, Raffinieren, Entlecithinieren,  Entschleimen, Entsäuern, Bleichen, Desodorieren und am Ende folgt das sogenannte Food-Design.

Dabei werden die Öle auf über 200 Grad erhitzt (teilweise auf bis zu 280 Grad !) und es werden hoher Druck und Chemikalien, wie Phosphorsäure, diverse Lösungsmittel (Hexan, eine Art Benzin), Natronlauge und Bleicherde eingesetzt.

Bei der Entlecithinierung wird das natürliche Lecithin entfernt. Für einen funktionierenden Fettstoffwechsel ist aber Lecithin sehr wichtig, denn es dient als Emulgator für die Nahrungsfette. Im Optimalfall ist Lecithin in deiner Gallenflüssigkeit vorhanden, die im Darm dafür sorgt, dass die Fette in feinste Tröpfchen aufgespalten (emulgiert) und so vom Körper resorbiert (aufgenommen) werden können. Lecithin muss zum großen Teil über die Nahrung aufgenommen werden. Fehlt nun dieser wichtige Emulgator, lagern sich die Fette unter anderem in den Blutgefäßen an, was zu Durchblutungsstörungen und damit zu allen möglichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Auch Gallensteine können die Folge fehlenden Lecithins in der Gallenflüssigkeit sein. Der immer noch verbreitete Rat bei Gallensteinen Butter weg zu lassen und lieber Margarine zu verzehren ist daher absurd.

Zerstörung aller Vitalstoffe

Bei der Entschleimung, Entsäuerung und Bleichung der Öle werden alle Vitamine, Mineralstoffe, Phosphatide, Schleimstoffe, Kohlenhydrate und Eiweiße sprich alles Lebendige entfernt. Das immer noch flüssige raffinierte Öl wird nun mittels Modifikation zu einem streichfähigen Produkt. Dafür stehen drei Verfahren zur Verfügung: Härtung, Fraktionierung und Umesterung.

Danach folgt das Food-Design, bei dem werden nun dem völlig geschmacksneutralen und farblosen Fett künstliche Vitamine A und E aus dem Chemielabor und  Konservierungsstoffe zugesetzt. Diese Vitamine und die Konservierungsstoffe bewirken, dass das Produkt nicht ranzig wird. Für eine ansprechende Farbe sorgt Beta-Carotin und für einen angenehmen Geschmack sorgen u.a. Aromastoffe, Kochsalz und Glucose-Sirup.

Fazit:

Margarine ist wie jedes raffinierte Öl also ein sehr stark behandeltes Produkt, welches mit einem naturbelassenen Öl bzw. Fett nichts mehr zu tun hat.

Bei der Herstellung von Margarine können auch die gesundheitsgefährdenden Trans-Fettsäuren entstehen. Viele Hersteller verwenden nach ihrer Aussage aber mittlerweile Verfahren, die nicht zu Trans-Fetten führen. Wenn du sicher gehen willst, dann gehe in Reformhäuser oder Naturkostläden. Dort findest du zum Beispiel Alsan, eine Margarine, die aus ungehärteten pflanzlichen Fetten, aus Palmöl oder Kokosöl, hergestellt wird. Da diese Fette von Natur aus fest bzw. streichfähig sind, kann auf die problematische chemische Härtung verzichtet werden. Somit ist eine solche Margarine zwar frei von Trans-Fettsäuren, aber nicht unbedingt ein gesundes Nahrungsmittel.

Aktueller Öko-Test von 20 Margarinen

Das Ergebnis ist alarmierend! 

Nur zwei Produkte wurden mit “gut” bewertet. Fünf erhielten die Note “mangelhaft” und eines wurde sogar mit “ungenügend” bewertet. Es wurden krebserregende Stoffe, wie Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH) und Glycidol gefunden.*

Ich hoffe, ich konnte dir einen Einblick in die Herstellungsverfahren unserer Streichfette geben. Welches wirst du künftig verwenden, welches wirst du meiden?


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*Quelle: Margarine besser als Butter? Produkte von Aldi, Rewe und Co. mit alarmierenden Ergebnissen (infranken.de)

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